Climate bill
Begleichen Sie jetzt Ihre Rechnung mit der Umwelt! 

Über uns

Wir sind Stefan, Tristan und David, drei engagierte Jugendliche, die sich im Rahmen des Jugendumweltprojektes des Freiwilligen Umweltjahres ein Tool überlegt haben, mit dem Unternehmen gezeigt werden soll, welchen tatsächlichen Einfluss sie auf unsere Umwelt haben. Daraufhin sollen sie durch zahlreiche Möglichkeiten der CO2-Reduktion und Kompensation dazu motiviert werden, selbst Maßnahmen umzusetzen. Zusammen mit dem Klimabündnis Österreich wollen wir nun unser Projekt mit einer kleinen Anzahl an Klimabündnis-Betrieben testen.

Was ist Climate Bill?

„Climate Bill“ ist ein Online-Tool für Klimabündnis-Betriebe, über welches sie durch das Umsetzen von Aktionen oder die Finanzierung klimafreundlicher Projekte ihre erzeugten CO2-Emissionen verringern oder kompensieren können. Der Fortschritt wird dabei in Form eines Punktesystems ermittelt und präsentiert. Durch Grafiken und Statistiken kann das Unternehmen dann jederzeit seinen Fortschritt beobachten und gegebenenfalls auf diversen Plattformen teilen.


Wie funktioniert das Punktesystem? 

Basierend auf den vom KBÖ erhobenen Daten bezüglich der CO2-Emissionen, wird einem Unternehmen je nach Größe und Branche eine gewisse Punktezahl zugeschrieben. Diese Zahl spiegelt seinen negativen Einfluss auf die Umwelt wieder. Durch Optimierungen im Betrieb oder Finanzierungen von Projekten kann diese Punktezahl längerfristig oder kurzfristig gesenkt werden. Bei negativen Entwicklungen kann diese Zahl natürlich auch wieder steigen.


Durch welche Leistungen kann mein Climate Score reduziert werden?

Es gibt zwei Möglichkeiten, durch welche Sie Ihre Punkte abbauen können. Zum einen können Sie dies durch firmeninterne Umsetzungen, wie beispielsweise das Umsetzen eines FleischFreitags oder die Anschaffung eines Lastenfahrrads. Dabei werden auf der Website gewisse Vorschläge zur Umsetzung, inklusive des äquivalenten Punktewertes angezeigt. Allerdings können die Betriebe auch eigene Ideen umsetzen, deren Punkteäquivalent dann aber erst berechnet werden muss. Zum anderen können Betriebe auch durch die Finanzierung von Klimabündnis-Projekten, beispielsweise durch Workshops oder Lehrgänge, ihren Punktestand kurzfristig kompensieren. Diese Art der Punkte-Reduktion verfällt allerdings nach einem Jahr, da eine solche Finanzierung nicht über längere Zeit den CO2-Ausstoß im Betrieb verringert.


Wofür können die Betriebe ihre Statistiken nutzen?

Grundsätzlich dienen die Visualisierungen und Daten der eigenen Einschätzung und Bewusstseinsbildung im Betrieb. Durch die Daten soll es den Betrieben vereinfacht werden, ein Gefühl für den Einfluss des eigenen Unternehmens auf die Umwelt und die Auswirkungen kleiner, interner Umsetzungen zu bekommen. Andererseits können die Betriebe auch ihre Daten auf der eigenen Website oder auf sozialen Netzwerken teilen und so ihren Fortschritt veröffentlichen. Jedoch werden die Unternehmen dabei in keiner Weise verglichen.


Welche Betriebe können mitmachen?

Grundvoraussetzung der Teilnahme an "Climate Bill" ist die bereits existierende Mitgliedschaft im Klimabündnis Österreich und somit der Wille zur Umsetzung klimaverbessernder Maßnahmen. Durch die beim Beitritt erhobenen Daten, ist die Ausgangslage unserer Berechnungen schon gegeben.  In der Testphase möchten wir die Teilnehmeranzahl zunächst möglichst gering halten. Daher werden wir uns vorerst auf Betriebe in Oberösterreich beschränken. Eine Ausweitung auf ganz Österreich ist geplant.